Dienstag, 1. August 2017

"Losing me - Verliebt in meinen Stiefbruder" von Christiane Bößel [Rezension]

Titel: Losing me - Verliebt in meinen Stiefbruder

AutorIn: Christiane Bößel

Reihe: Stiefbruder-Reihe #1
______________________________

Format: E-Book

Preis: 3,99 €

Seitenanzahl: 350
______________________________

Meine Wertung: 4 Mixtapes







Er ist heiß, er ist mysteriös und er hat ein dunkles Geheimnis …
Die 18-jährige Julia ist ein absolutes Sunny Girl und eine der beliebtesten Schülerinnen an ihrer Highschool in Kalifornien. Außerdem ist sie mit Brandon zusammen, dem Star des Football-Teams. Die beiden kann so schnell nichts auseinanderbringen. Auch nicht die drei Monate im Sommer, in denen Julia ihren  Vater in Deutschland besucht. Oder doch? Was Julia nicht weiß: Ihr Vater hat eine neue Freundin, die ihren Adoptivsohn Chris mit in die Beziehung bringt. Und damit auch in die Wohnung, in der Julia die nächsten Wochen leben wird. Chris ist ein echter Bad Boy ohne Manieren. Trotzdem fühlt sich Julia vom ersten Augenblick an wie magisch zu dem arroganten Draufgänger hingezogen … 
(Quelle und Bildcopyright liegen bei Forever Ullstein.)





Ich bin nicht der größte Fan von Covern, auf dem nur ein fast küssendes Pärchen zu sehen ist. Diesem muss ich jedoch zugestehen, dass es eine sehr schöne Farbgebung hat. Es strahlt richtige Wärme aus.






Julia hat das perfekte Leben. Reich, beliebt, eine tolle Familie und einen perfekten Freund. Ihre Zukunft ist schon geplant und nichts und niemand kann sich zwischen sie drängen. Den Sommer jedoch verbringen sie getrennt, weil Julia ihren Vater in Deutschland besuchen möchte.
Die drei Monate werden abenteuerlicher, als Julia es sich hatte vorstellen können. Daran ist Chris Schuld, der Adoptivsohn der neuen Freundin ihres Vaters, der Gefühle in ihr auslöst, die ihr unbekannt sind.
Als ich das Buch angefangen habe, dachte ich nach zwei Kapiteln: oho! Julias perfektes Leben wurde mir als Leser geschildert und es wurde so oft betont, wie gut und perfekt es und wie vernünftig und angepasst sie ist. Dementsprechend war mir der Anfang zu langatmig, die Schilderungen zu redundant. Doch mit ihrem Ankommen in Deutschland verändert es sich. Ab hier konnte mich das Buch wirklich packen. Julia wurde mir sympathischer und Chris bringt noch einmal eine andere Dynamik in das perfekte Leben.
Mir hat es sehr gut gefallen, wie sich die Liebesgeschichte entwickelt und mit einigen Wendungen habe ich so auch nicht gerechnet. Da wurde meiner Meinung nach mit einigen Klischees gebrochen.
Vor dem Ende gibt es noch einmal eine Phase, die mir wiederum zu langatmig geworden ist, aber das Ende gefiel mir dagegen sehr gut.





Julia Sunshine ist eine Protagonistin, die es mir zunächst schwer gemacht hat, einen Zugang zu ihr zu finden. Allerdings wird im Laufe der Geschichte auch klar, warum das so ist. Ansonsten finde ich ihren inneren Konflikt sehr gut geschildert. Meistens konnte ich ihre Entscheidungen und Handlungen nachvollziehen, aber gerade in den ersten Szenen mit Chris kann ich manchmal nicht verstehen, wie sie ihm solche Worte an den Kopf werfen kann.
Chris selbst ist sehr geheimnisvoll. Auch jetzt weiß ich an vielen Punkten nicht, was ihn motiviert ´hat. Aber dennoch gefiel er mir als Protagonist.


Zunächst war er mir fast schon zu einfach und kindlich, aber wie auch die Handlung konnte er mich ab der Ankunft in Deutschland packen. Er lässt sich flüssig lesen.



„Losing me – Verliebt in meinen Stiefbruder“ ist eine schöne Liebesgeschichte für Zwischendurch. Interessante Charaktere, eine Handlung, die Klischees bedient und doch mit ihnen bricht.



Vielen Dank an Forver Ullstein für das Leseexemplar.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Ich freue mich über jeden Kommentar =)