Donnerstag, 3. August 2017

"Der magische Blick" von Anke Unger [Rezension]

Titel: Der magische Blick

AutorIn: Anke Unger

Reihe: Die Chroniken der Götter #2
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Verlag: Dark Diamonds

Format: E-Book

Preis: 3,99 €

Seitenanzahl: 307

Altersempfehlung: ab 16 Jahren
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Meine Wertung: 4,5 Mixtapes






**Band 2 der berauschenden Welt voller Götter, Magie und Intrigen**

Noch immer wird das einstige Land des Lichts von düsteren Mächten beherrscht. Im Geheimen versucht die Magierin Areshva, die Göttin der Dunkelheit zu stürzen und um ihr Ziel zu erreichen, sind ihr alle Mittel recht. Auch wenn das bedeutet, dass sie sich gegen den einen Mann stellen muss, der ihr Herz höherschlagen lässt, denn Silvrin weiß nicht, dass sie beide im Grunde auf derselben Seite stehen. Und auch nicht, dass sie die gleiche magische Fähigkeit besitzen: einen Blick, der das Unsichtbare erkennen lässt…
(Quelle und Bildcopyright liegen bei Carlsen Dark Diamonds.)




Obwohl mir die Farbkombi besser gefällt als bei dem ersten Cover, zählt auch dieses nicht zu meinen liebsten Covern. Allerdings gebe ich zu, dass der junge Mann wirklich gut zu Silvrin passt. Nur wie hält er sein Schwert? Das frage ich mich schon die ganze Zeit.






Die Handlung des zweiten Teils setzt nahtlos an den ersten Band an. Areshva versucht noch immer, ihre geliebte Lichtgöttin an die Macht zu bringen und ihr Plan nimmt neue Ausmaße an. Silvrin stellt sich ganz in den Dienst seines Prinzen und schon bald stehen sich die beiden als Kontrahenten gegenüber.
Wieder zurück in dieser magischen Welt der Intrigen und fremder Götter wird man als Leser mit einigen neuen Wendungen konfrontiert. Ebenso wird ein weiterer Handlungsstrang eingeführt, dessen Richtung ich auch jetzt nicht vorhersehen kann. Irgendwie war ich zu Beginn davon ausgegangen, dass es sich um eine Dilogie handelt, doch die Handlung scheint weitere Teile zu versprechen. Ich bin gespannt, wann und wie diese Geschichte weitergehen darf, denn so darf sie einfach nicht enden!
Während ich das Gefühl hatte, dass sich die Handlung zu Beginn im Kreis dreht - schließlich wartet Areshva darauf, dass sie endlich zur Tat schreiten kann – nimmt sie zum Ende so viel Fahrt auf, dass ich das Buch einfach nicht zur Seite legen konnte.
Diese Begegnung von Areshva und Silvrin wurde so gut beschrieben und war einfach so spannend, dass ich nicht wollte, dass es aufhört. Leider kam es dann doch zu einem Ende. Und was für einem!


Ich finde die Charaktere wirklich sehr, sehr schön ausgearbeitet. Areshvas innerer Konflikt kommt in diesem Buch zu einem kleinen Höhepunkt und ich finde, er wurde sehr gut beschrieben und gut gelöst. Sie ist mir dieses Mal irgendwie sympathischer gewesen.
Letztes Mal sagte ich, ich sei gespannt, was mit Silvrin noch geschehen würde. Ich kann an dieser Stelle sagen: Wahnsinn! Seine Entwicklung finde ich toll, aber vor allem, seine Standhaftigkeit und sein Glaube an das Gute im Menschen.




Diese außergewöhnliche Erzählweise hat mich wieder entführen können.



„Der magische Blick“ steht seinem Vorgänger in Nichts nach und setzt sogar noch eine Schippe drauf. Gerade zum Ende hin nimmt die Spannung immens zu, sodass ich das Buch nicht weglegen konnte.
4,5 Mixtapes mit einer deutlichen Tendenz zur vollen Wertung. Doch ich denke, dass Anke mit weiteren Bänden (wenn diese denn kommen) noch einmal einen drauf setzen kann.


Vielen Dank an Anke Unger und dem Verlag für das bereitgestellte Leseexemplar.


1 Kommentar:

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